Was macht eigentlich so eine Hornhautbank?

In dieser Woche findet zum 16. Mal die „Woche des Sehens“ statt. Mit dem Thema „Das Ziel im Blick“ stehen die Bedeutung guten Sehens, die Möglichkeiten der Verhütung von Blindheit und die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt im Vordergrund. Die Klinik für Augenheilkunde und die Hornhautbank der Uniklinik RWTH Aachen informieren am Freitag, 13.10.2017 von 08:00 bis 13:00 Uhr im Foyer der Uniklinik rund um unser wichtigstes Sinnesorgan: das Auge.

Sehen ist das Tor zur Welt. Mit unseren Augen können wir lesen, Blicke mit Mitmenschen austauschen, Farbenspiele in der Natur bewundern, uns in unserer Umgebung zurechtfinden und sogar in den Lichtjahre entfernten Sternenhimmel schauen. Dass ein funktionierender Sehsinn jedoch keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen Erkrankungen an der Augenhornhaut oder die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Im Rahmen der Woche des Sehens informiert das Team der Klinik für Augenheilkunde die Besucherinnen und Besucher über die Prävention, Diagnostik und Therapie verschiedener Augenerkrankungen. Außerdem bieten die Experten eine Untersuchung der Netzhaut und einen Sehtest an.
Auch die Hornhautbank der Uniklinik RWTH Aachen stellt sich vor: Seit 1989 bemüht sie sich um Hornhautgewebespenden, um Transplantationen zu ermöglichen und in Notfallsituationen stets Spendergewebe zur Verfügung zu haben – denn die Hornhauttransplantation (Keratoplastik) ist die häufigste und erfolgreichste Transplantation weltweit. In Deutschland werden jährlich tausende dieser Transplantationen durchgeführt, doch der Bedarf ist deutlich höher. Wie eine Hornhautspende funktioniert, erklären die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Besuchern gerne.