Med.-Klinik III: Führendes Projekt für den Alpha-1-Antitrypsinmangel

Junge herausragende Forscher und Forschungsideen – die AG Junge Gastroenterologie prämierte im Rahmen der JUGA Summer School 2017 in Berlin drei Studienideen. Eine davon ist die von Dr. Karim Hamesch aus der Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen.

Sein Fokus liegt auf einer multizentrischen Evaluation der Entwicklung einer Lebererkrankung bei Patienten mit einer Mutation des Alpha1-Antitrypsin-Gens. Darüber hinaus wurde die Studienskizze für das Studiensiegel der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten ausgewählt. Im Vorfeld waren insgesamt über 20 Studienideen eingereicht worden.
Etwa zehn Prozent der Europäer tragen eine Mutation im Alpha1-Antitrypsin-Gen. Eine „schwere“ Mutation führt dabei zur Stoffwechselerkrankung Alpha1-Antitrypsin- Mangel. Das Team des Aachener Alpha1-Leberzentrums koordiniert auf europaweiter Ebene eine multizentrische Studie zur Evaluation der Lebererkrankung bei dieser Erbkrankheit. Weitere Informationen finden Sie auf www.alpha1-leber.de.