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Eröffnung des ersten Blutspendeaußentermins im Forschungszentrum Jülich

Noch mehr Möglichkeiten für die gute Tat:

Heike Zimmermann, stellv. kaufmännische Direktorin der Uniklinik RWTH Aachen, sowie Dr. Gabriele Hutschenreuter, Direktorin des Instituts für Transfusionsmedizin an der Uniklinik, eröffneten am 17.03.2016 den 1. Blutspendeaußentermin am Forschungszentrum in Jülich. Die Beteiligten begrüßten sehr die Kooperation. Es ist geplant, regelmäßig für die Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich in Kooperation mit der Uniklinik Blutspendetermine vor Ort durchzuführen.

Kleine gute Tat mit großer Wirkung

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Zwar ist der Gedanke hinter dem Pfandsystem, unbedachtes Wegwerfen von Plastikflaschen zu reduzieren, aber dennoch bleiben sie liegen: im Wald oder auf dem Schulhof. Hier kommen die Langläufer des Vereins DJK Elmar Kohlscheid und Mitarbeiter einer Realschule in Kohlscheid ins Spiel. Sie sammeln die Flaschen auf, tragen das Pfandgeld über das gesamte Jahr zusammen und geben es an einen guten Zweck weiter. Wie auch vergangenes Jahr haben die großzügigen Spender 2016 die Früh- und Neugeborenenstation der Uniklinik RWTH Aachen bedacht – in diesem Jahr mit der beachtlichen Summe von 1.250 Euro.

Die Freude auf der Früh- und Neugeborenenstation ist riesig. „Wir danken allen beteiligten Spendern von Herzen“, so Univ.-Prof. Dr. med. Thorsten Orlikowsky, der Leiter der Sektion Neonatologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik RWTH Aachen. „Solch eine Spende erhalten wir nicht alle Tage, insbesondere mit dem außergewöhnlichen Hintergrund.“ Es ist schon beachtlich, welch eine Summe durch das alleinige Sammeln von Flaschenpfand zu erreichen ist. Dabei machen die fleißigen Sammler keinen Unterschied, ob es acht, 15 oder 25 Cent pro Flasche sind – jede Flasche ist ein Beitrag für den guten Zweck.

Die Idee dazu hatte Ralf Nowak vor ein paar Jahren, als der Hausmeister einer Realschule in Kohlscheid auf dem Schulhof einige Flaschen aufsammelte. Doch dabei blieb es nicht allein. Schnell waren Bekannte aus dem Sportverein von der Idee angesteckt und so halten nun alle Langläufer des DJK Elmar Kohlscheid die Augen offen, wenn sie ihre Runden im Wald drehen. „Wir freuen uns, gleich in zweifacher Hinsicht etwas Gutes tun zu können. Zum einen helfen wir dort, wo Unterstützung benötigt wird. Zum anderen tragen wir einen Teil dazu bei, unsere Umwelt sauber zu halten“, sagt Ralf Nowak. In den vergangenen Jahren kamen so jeweils bis zu vierstellige Spendensummen zusammen, die verschiedenen gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt werden. Es profitierten ebenfalls bereits die Kinderkrebsstation und die Klinik-Clowns der Uniklinik RWTH Aachen von den Geldern.

Die Früh- und Neugeborenenstation wird das Geld in die Anschaffung von gemütlichen Stühlen zum Känguruhen investieren. Gerade in der schwierigen Phase der Frühchenzeit trägt das Känguruhen zur gesunden körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes bei. Die Babys werden dabei nackt auf den Oberkörper eines Elternteils gelegt: Der Körperkontakt und die Nähe vermittelt so Geborgenheit und Vertrauen und stellt eine Bindung zwischen Eltern und Kind her. „Wir sind sehr dankbar, unsere kleinsten Patienten und ihren Eltern bald noch tollere Angebote machen zu können. Mit dem gesammelten Pfandgeld aus dem letzten Jahr konnten wir bereits zwei neue Stillstühle kaufen“, freut sich Angela Kertz, die Stationsleitern der Früh- und Neugeborenenstation der Uniklinik RWTH Aachen.

Telemedizin am UKA ausgezeichnet…

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Eine Weiterentwicklung und optimierte Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie: Dafür steht der Begriff „Intelligente Vernetzung“. Die gleichnamige Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert und unterstützt innovative Lösungen in diesem Bereich. Die Initiative zeichnet ebenfalls erfolgreiche Projekte auf Bundesebene aus. So auch das an der Uniklinik RWTH Aachen ins Leben gerufene Projekt TIM (Telematik in der Intensivmedizin): Mit seinem außergewöhnlichen Lösungsansatz in der telemedizinischen Versorgung ist es bestes digitales Projekt in Deutschland im Bereich Gesundheit. Brigitte Zypries, parlamentarische Staatssekretärin des BMWi, wird den Projektverantwortlichen den Preis Mitte März im Rahmen der CeBIT in Hannover überreichen.

Im Gesundheitswesen verbessern intelligent vernetzte Anwendungen auf vielfältige Weise die medizinische Versorgung der Patienten. Das Best-Practice-Projekt TIM wirkt dabei der bislang ungenügenden medizinischen Versorgung von strukturschwachen ländlichen Gebieten entgegen. In Zukunft führt der demographische Wandel zu einer erhöhten Anzahl zu behandelnder älterer und chronisch kranker Menschen, deren optimale medizinische Versorgung gewährleistet sein muss. Das Projekt TIM hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine innovative telemedizinische Plattform unter Nutzung der Basisinfrastruktur elektronische Fallakte (eFA) zu etablieren, um die hochspezialisierte, qualitativ exzellente universitäre Intensivmedizin in die Fläche zu bringen. Auf diese Weise soll die Qualität in den ländlichen Einrichtungen verbessert werden, um zusätzliche Leben zu retten und das Bedürfnis der Patientinnen und Patienten nach einer optimalen Behandlung und Versorgung erfüllen zu können. Ein wichtiges Projektziel ist darüber hinaus die Analyse und Optimierung geschlechtsspezifischer Unterschiede im Umgang mit der IT-Bedienoberfläche eines telemedizinischen und automatisierten Frühwarnsystems zur Erkennung einer Sepsis an der Uniklinik RWTH Aachen.

Die Auszeichnung als Best-Practice-Beispiel versteht Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Projektleiter und Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, als weiteren Ansporn im Bereich der Telemedizin: „Sie bestätigt uns darin, mit unseren Projekten innovative Wege zu einzuschlagen und weiterhin zukunftsträchtige Vorhaben zu realisieren.“ Bereits in der Vergangenheit ist TIM, das deutschlandweit erste geschlechtergerechte telemedizinische Projekt in der Intensivmedizin, mehrfach gewürdigt worden. Es erhielt den Karl Storz Telemedizinpreis 2014 und war Siegerprojekt im Wettbewerb „IuK & Gender Med.NRW“.

Klinik für Urologie: Neuer Chef!

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Prof. Dr. Thomas Vögeli hat zum 01.01.2016 als neuer Direktor der Klinik für Urologie an die Uniklinik RWTH Aachen gewechselt. Zuvor leitete der 57-Jährige die Klinik für Urologie im Medizinischen Zentrum Würselen. Der Mediziner verfügt über breitgefächerte Erfahrungen, die das gesamte Spektrum der Urologie umfassen. Prof. Vögeli ist zudem ein ausgewiesener Experte bei der Behandlung von urologischen Tumoren.

„Wir freuen uns, mit Herrn Prof. Vögeli einen Experten auf seinem Gebiet begrüßen zu dürfen. Herr Prof. Vögeli verfügt über ein hohes Renommee, umfassendste Erfahrungen im Bereich urologischer Erkrankungen sowie eine hervorragende Vernetzung innerhalb der Region“, betont Prof. Dr. Thomas H. Ittel, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Uniklinik RWTH Aachen.

Besondere Schwerpunkte von Prof. Vögeli sind die Diagnostik und Behandlung urologischer Tumoren (Nebennieren-, Nieren-, Harnblasen- und Harnleiter-, Prostata-, Hoden- und Peniskarzinom), die minimal-invasive Therapie von Harnleiter und Nierensteinen, die Kinderurologie, die Inkontinenztherapie sowie die rekonstruktive Chirurgie des Urogenitaltraktes. Im Rahmen der operativen Behandlung bietet das Team um Prof. Vögeli alle offen-operativen, alle laparoskopischen und alle roboterassistierten DaVinci-Verfahren an.

Hierbei setzt der Chefarzt auf die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Kliniken und Instituten wie der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation und der Klinik für Strahlentherapie der Uniklinik RWTH Aachen. „Ich freue mich auf die Aufgabe und die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen. Besonders am Herzen liegt mir außerdem der kollegiale Austausch mit den niedergelassenen Ärzten und die gemeinsame Umsetzung einer hochmodernen universitären Medizin in der breiten Versorgung“, erklärt Prof. Vögeli. Zum Team der Klinik für Urologie der Uniklinik RWTH Aachen gehören insgesamt 16 Ärzte.

Ein Pieks, doppelte Hilfe! Nachmachen möglich…

Insgesamt 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Aachen haben gleich in zweierlei Hinsicht Gutes getan: Sie haben Blut gespendet und ihre Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 25 Euro für den guten Zweck zur Verfügung gestellt. Über eine Summe von 3.400 Euro – die Sparkasse hat den ursprünglichen Betrag von 1.700 Euro verdoppelt – darf sich der Verein Kinderseele e.V. freuen.

Am Dienstag, 12.01.2016, übergaben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit dem Sparkassenvorstand, Ralf Wagemann, und dem Filialleiter der Sparkassen-Zweigstelle Uniklinik, Jochen Ahn, den Scheck an Univ.-Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann, Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik RWTH Aachen, sowie an Alexander Müller, Kassenwart des Vereins Kinderseele e.V.. Der im Jahr 2009 gegründete Verein fördert ergänzende Beratungs- und Behandlungsangebote für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche.

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Stolz: Wir studieren an einer der besten Kliniken Deutschlands!

In der für das Jahr 2016 erschienenen FOCUS- GESUNDHEIT Klinikliste belegt die Uniklinik RWTH Aachen im bundesweiten Vergleich Platz 16 und gehört damit laut dem Gesundheitsmagazin zu den besten Krankenhäusern der Republik. Darüber hinaus hält sie nach wie vor ihre Position als zweitbestes Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen. Im Ranking von ausgewählten Fachbereichen belegen die Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin und die Klinik für Urologie Spitzenpositionen im Bereich der Behandlung von Brust- und Prostatakrebs.

Neben den herausragenden Positionen der Kliniken für Gynäkologie und Geburtsmedizin sowie Urologie gehören weitere Fachbereiche der Uniklinik RWTH Aachen auf folgenden Gebieten zu den Top-Kliniken: Diabetes, Darmkrebs, Strahlentherapie, Depression, Alzheimer, Parkinson, Herzchirurgie, Kardiologie, Orthopädie und Geburtshilfe/Risikogeburten. Darunter fallen in entsprechender Reihenfolge die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, die Klinik für Neurologie (für Alzheimer und Parkinson), die Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, die Medizinische Klinik I (Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin) sowie die Klinik für Orthopädie. Eine doppelte Auszeichnung erhielt die Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin, die nicht nur für die Behandlung von Brustkrebs, sondern ebenfalls im Bereich der Geburtshilfe eine Top-Platzierung erreichte.

Die FOCUS-GESUNDHEIT Klinikliste 2016 ergibt sich aus einer unabhängigen Datenerhebung, die von dem Recherche-Institut Munich Inquire Media durchgeführt wurde. Das Institut wertete dafür Daten von insgesamt 1.173 deutschen Krankenhäusern und 3.248 Fachkliniken oder -abteilungen in 16 ausgewählten Bereichen aus. Dazu gehörten Befragungen von tausenden Ärzten, die Auswertungen von Qualitätsberichten der einzelnen Kliniken und Fragebögen der Qualitätsmanager der Krankenhäuser sowie eine Patientenumfrage der Techniker Krankenkasse aus den Jahren 2012/2013. Das Magazin FOCUS-GESUNDHEIT hat den deutschlandweiten Klinikvergleich in diesem Jahr zum vierten Mal durchgeführt.

UKA MED II jetzt mehrfach zertifiziert

Als eine von drei nephrologischen Kliniken in Deutschland ist die Medizinische Klinik II der Uniklinik RWTH Aachen gleich dreifach zertifiziert worden: als nephrologische Schwerpunktklinik mit zusätzlichem Schwerpunkt für Nierentransplantation sowie als Zentrum für Hypertonie. Bei ihrem Audit im November 2015 hob die Gutachterkommission der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie insbesondere das „gelebte Miteinander“ der interdisziplinär geführten Herz-Nieren-Station, die „vorbildhafte“ Kooperation zwischen Nephrologen und Chirurgen bei der Vorbereitung und Durchführung der Nierentransplantationen sowie die Nachbetreuung der nierentransplantierten Patienten hervor.
Jährlich werden auf den nephrologischen Stationen der Uniklinik RWTH Aachen etwa 1.500 Patienten in allen Stadien der Niereninsuffizienz betreut. Dies umfasst auch Dialyse- und nierentransplantierte Patienten. Aktuell befinden sich etwa 150 Patienten auf der Aachener Warteliste für eine Nierentransplantation. In den letzten drei Jahren wurden 78 Nierentransplantationen in Aachen durchgeführt, davon 24 als sogenannte „Lebendspenden“. Auch für die Diagnostik und Therapie von Bluthochdruckpatienten existieren zahlreiche strukturierte Behandlungspfade. Insgesamt werden an der Aachener Uniklinik jährlich über 12.000 Patienten mit essenzieller Hypertonie behandelt. Jedoch auch für die seltenen, sekundären Hochdruckformen sind sämtliche Untersuchungsmethoden verfügbar.
Darüber hinaus ist die Medizinische Klinik II an einer großen Zahl klinischer Studien beteiligt, was ebenfalls von den Gutachtern als entscheidender qualitätssichernder Faktor hervorgehoben wurde.

Nierentransplantationen bewerben, leben retten

Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Floege, Direktor der Medizinischen Klinik II, und Peter Gilmer, Vorsitzender des Bundesverbandes Niere e. V., finden beim Bundesgesundheitsminister ein offenes Ohr für die Initiative Nierentransplantation

In Deutschland gibt es aktuell rund 80.000 Dialysepatienten, von denen jeder zehnte auf eine Nierentransplantation wartet. Doch die Wartezeit ist lang: Bei postmortalen Organspenden, die fast 75 Prozent der Gesamtspenden ausmachen, liegt sie bei 6-8 Jahren. Die von zahlreichen Fachorganisationen getragene Initiative Nierentransplantation hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Notsituation für Dialysepatienten auf der Warteliste für eine Nierentransplantation nachhaltig zu verbessern. Um eine bundesweite Diskussion anzuregen und um Unterstützung zu werben, haben Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Floege, Direktor der Medizinischen Klinik II und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, und Peter Gilmer, der Vorsitzende des Bundesverbandes Niere e. V., Anfang Dezember die Initiative dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vorgestellt. Das Engagement von Prof. Floege ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die intensive Betreuung von nierenkranken Patienten rund um Nierentransplantationen (Verstorbenen- und Lebendspende) in der Uniklinik RWTH Aachen seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil der klinischen Aufgaben der Medizinischen Klinik II ist.The Lego Batman Movie (2017)

Zweite Runde erfolgreich beendet: 15 OTA an der Uniklinik examiniert

Seit 2011 bietet die Uniklinik RWTH Aachen gemeinsam mit dem Luisenhospital Aachen die Ausbildung zum/zur Operationstechnischen Assistenten/-in an. Nach dreijähriger Ausbildung freuen sich nun 15 Absolventen über ihr erfolgreich bestandenes Examen.

Fast alle Absolventen des zweiten Abschlussjahrgangs bleiben in der Region. Schulleiterin und Prüfungsvorsitzende Gabi Fleischmann gratuliert den Examenskandidaten und hebt die Bedeutung der Ausbildung hervor: „Sie haben in Ihrer Ausbildung gezeigt, dass Fachpersonal, wie Sie es sind, dringend gebraucht wird und dass Teamarbeit gefragt ist.“ Die ausgebildeten OTAs übernehmen künftig eigenverantwortliche Aufgabenbereiche wie präoperative Vorbereitung und Nachbereitung der OP-Einheit, Bereitstellung der erforderlichen Instrumente, Apparate und Materialien unter Berücksichtigung der notwendigen Sterilisations- und Desinfektionsmaßnahmen sowie fachkundige Betreuung in prä-, intra- und postoperativen Situationen, Umsetzung der Hygienevorschriften und gesetzlicher Vorgaben, Springertätigkeit, OP-Dokumentation und Anleitung neuer Mitarbeiter und Auszubildender.

OTA-Schule

Wir gratulieren: Vanya Ali-Saleh, Carina Bayer, Kevin Görtz, André Hoffmann, Nils Hofmann, Sarah Jobes, Elina Kagan, Astrid Kloppenburg, Lara Nübel, Magdalena Rewaj, Tatjana Ruprecht, Janine Schnitzler, Daniel Spoo, Hamide Taskin, Dominika Wiech

UKA-Projekt „Brückenschlag“ erhält Gesundheitspreis NRW 2015

Mit der Diagnose Krebs verändert sich oft schlagartig das Leben der ganzen Familie – insbesondere dann, wenn Kinder und Jugendliche mit in der Familie leben. Diese Eltern und Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, zu informieren und zu beraten, ist Ziel des Projekts Brückenschlag, das auf Initiative des Euregionalen comprehensive Cancer Centers Aachen (kurz ECCA, Krebszentrum der Uniklinik RWTH Aachen) und des Caritasverbands Aachen ins Leben gerufen wurde. Für diese besondere Form der Unterstützung wird Brückenschlag vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2015 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert.

„Das Projekt ‚Brückenschlag‘ trägt unter anderem durch die Sicherstellung einer frühzeitigen, kontinuierlichen und langfristigen Betreuung dazu bei, die psychischen Belastungen für die Kinder zu reduzieren und trotz des frühen Verlusts von Vater oder Mutter ihre gesunde Entwicklung zu unterstützen. Durch die vorbildliche Vernetzung von Fachärzten, Therapeuten, Kliniken, Krankenkassen, Jugendämtern, Selbsthilfe und Sozialdiensten gelingt es, den besonderen Bedarfen der Familien und speziell der Kinder über die rein medizinische Versorgung hinaus zu entsprechen“, sagte Ministerin Barbara Steffens am 16.10.2015 anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger in Düsseldorf.

Kern des Projekts ist eine Koordinierungsstelle mit zwei hauptamtlichen Beschäftigten, die den Eltern Unterstützung anbieten, die Familien zu Hause beraten und in der schwierigen Situation kontinuierlich begleiten. Die Koordinierungsstelle entwickelt einen Unterstützungsplan und organisiert die erforderlichen Hilfen. Ein Jahr nach Projektbeginn wurden bereits über 50 Familien mit fast 90 Kindern direkt erreicht. „Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung, die das Engagement aller Beteiligten würdigt“, sagt Dr. med. Andrea Petermann-Meyer, Leiterin der Sektion Psychoonkologie des ECCA. Jessica Hugot, Leiterin Kompetenzfeld Familie Caritasverband Aachen, ergänzt: „Ein großer Dank gilt auch unseren Projektpartnern und Förderern, die uns so tatkräftig unterstützen und damit zum Gelingen dieses Projekts beitragen.“

Über den „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“

Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Schwerpunkt war in diesem Jahr die „Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen in prekären Lebensverhältnissen“. Maßgeblich sind unter anderem der Innovationscharakter eines Projekts und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung der Anträge. Ein weiteres Kriterium ist die Nachhaltigkeit der Projekte, etwa dass die inhaltliche Arbeit nach Beendigung der Projektphase weitergeführt werden kann, die Ergebnisse beispielhaft für die Versorgung in der Fläche sind oder Grundlagen für zukünftige Verbesserungen im Gesundheitssystem geschaffen werden.