Halloooooo Erstiiiiii! Ab in die Therme!

Das Semester fängt ja gut an. Du bist neu an der RWTH Aachen University in Medizin oder Zahnmedizin – und hast schon den Weg auf medizineraachen.de gefunden! Das ist gut. Neben vielen Infos zu Studium und Leben in Aachen gibt es bei uns viele viele GB an Lernmaterial: von Studenten und für Studenten.

Das ganze Forum lebt von euch: Das Forum ist und bleibt dank unserer treuen Sponsoren kostenlos. Aktuell sind die Inhalte aber nur dann, wenn die Nutzer jeder Jahrgänge auch hin und wieder neue Folien, Fragen oder sonstige Inhalte hochladen. Auch das ist natürlich kostenlos und erfolgt einfach per Upload direkt ins Forum.

Ab diesem Semester gibt es bei uns auch wieder regelmässig das Mediziner-Rätsel mit jede Menge tollen Gewinnen. Fürs erste musst du aber nicht viel können: „Like us“ in Facebook und registriere dich im Forum.

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Wir hauen unter den treuen neuen Facebook-Fans dann am Ende des Monats 2 Gutscheine je 30 EUR für die Carolus Thermen in Bad Aachen raus. Die Thermen sind ganz frisch saniert und warten förmlich darauf, dein Immunsystem vor dem harten Winter zu stärken…

Viel Spaß beim Studium an der schönsten Universitätsklink der Welt!

Was macht eigentlich so eine Hornhautbank?

In dieser Woche findet zum 16. Mal die „Woche des Sehens“ statt. Mit dem Thema „Das Ziel im Blick“ stehen die Bedeutung guten Sehens, die Möglichkeiten der Verhütung von Blindheit und die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt im Vordergrund. Die Klinik für Augenheilkunde und die Hornhautbank der Uniklinik RWTH Aachen informieren am Freitag, 13.10.2017 von 08:00 bis 13:00 Uhr im Foyer der Uniklinik rund um unser wichtigstes Sinnesorgan: das Auge.

Sehen ist das Tor zur Welt. Mit unseren Augen können wir lesen, Blicke mit Mitmenschen austauschen, Farbenspiele in der Natur bewundern, uns in unserer Umgebung zurechtfinden und sogar in den Lichtjahre entfernten Sternenhimmel schauen. Dass ein funktionierender Sehsinn jedoch keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen Erkrankungen an der Augenhornhaut oder die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Im Rahmen der Woche des Sehens informiert das Team der Klinik für Augenheilkunde die Besucherinnen und Besucher über die Prävention, Diagnostik und Therapie verschiedener Augenerkrankungen. Außerdem bieten die Experten eine Untersuchung der Netzhaut und einen Sehtest an.
Auch die Hornhautbank der Uniklinik RWTH Aachen stellt sich vor: Seit 1989 bemüht sie sich um Hornhautgewebespenden, um Transplantationen zu ermöglichen und in Notfallsituationen stets Spendergewebe zur Verfügung zu haben – denn die Hornhauttransplantation (Keratoplastik) ist die häufigste und erfolgreichste Transplantation weltweit. In Deutschland werden jährlich tausende dieser Transplantationen durchgeführt, doch der Bedarf ist deutlich höher. Wie eine Hornhautspende funktioniert, erklären die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Besuchern gerne.

Jetzt mal eben schnell ein Leben retten! Ganz einfach…

Fast 80 Prozent aller Deutschen benötigen mindestens einmal in ihrem Leben ein Blutprodukt, allerdings spenden bislang nur rund 2,5 Prozent der Bevölkerung den roten Lebenssaft. Um das zu ändern und auf das wichtige Thema Blutspenden aufmerksam zu machen, hat die Uniklinik RWTH Aachen den Monat Oktober zum Blutspendemonat ausgerufen.

Alle Bürgerinnen und Bürger Aachens und der Städteregion sind herzlich eingeladen, zur Blutspende zu kommen – sei es in die Uniklinik oder in einen der zahlreichen Außenstandorte. Doch damit nicht genug, die Blutspender können gleich doppelt Gutes tun, indem sie ihre Aufwandsentschädigung der Stiftung Universitätsmedizin Aachen spenden. Das heißt: Je mehr Menschen sich piksen lassen und ihre Aufwandsentschädigung spenden, desto mehr Blut und desto mehr Geld kommen zusammen. „Leider zeigen zu wenige Mitbürgerinnen und Mitbürger persönliches Engagement, nämlich nur circa 2,5 Prozent der Bevölkerung. Also verlassen Sie sich bitte nicht auf andere, sondern werden Sie selbst tätig!“, appelliert Dr. med. Gabriele Hutschenreuter, Leiterin der Transfusionsmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen.

Helfen auch Sie, indem Sie entweder allein oder sogar gemeinsam mit Freunden zur Blutspende kommen. Jeder Tropfen Blut und jeder Cent zählen!

Arthritis rollend bekämpfen: UCANR4A

UCANR4A (You Can Ride for Arthritis) geht nach der erfolgreichen Tour im letzten Jahr in die zweite Runde: Am 4. und 5. September 2017 werden zwölf Kinder- und Erwachsenenrheumatologen – unter ihnen auch Prof. Dr. med. Klaus Tenbrock aus der Uniklinik RWTH Aachen – für den guten Zweck von Frankfurt nach Stuttgart radeln. Die Strecke verbindet die Tagungsorte der Gesellschaft für Kinder-und Jugendrheumatologie und der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie 2016 (Frankfurt) und 2017 (Stuttgart). Ziel der Tour ist es, auf die Juvenile Idiopathische Arthritis (kurz JIA), im Volksmund besser bekannt als Kinderrheuma, aufmerksam zu machen und Spendengelder für die „Initiative für das rheumakranke Kind e. V.“ zu sammeln. Schirmherr ist der ehemalige deutsche Radrennfahrer Fabian Wegmann.

Kindliches Rheuma ist wenigen Menschen bekannt, dabei sind deutschlandweit über 20.000 Kinder und Jugendliche davon betroffen. Trotz zahlreicher Erkenntnisse über die Erkrankungsmechanismen der JIA und zunehmender neuer Behandlungsoptionen in den letzten zehn Jahren ist die Behandlung insbesondere schwer betroffener Kinder eine medizinische Herausforderung. Hier setzt die „Initiative für das rheumakranke Kind e. V.“ an. „Sie entwickelt auf nationaler Ebene einheitliche Therapieprotokolle für Kinder mit rheumatischen Erkrankungen und verbessert dadurch deren Prognose“, erklärt Prof. Dr. med. Klaus Tenbrock aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik RWTH Aachen.

Gemeinsam mit anderen Kinderrheumatologen wird er mit dem Rad rund 240 Kilometer von Frankfurt nach Stuttgart zurücklegen. In Frankfurt wird Dr. Christoph Rietschel, Oberarzt der Rheumatologie für Kinder und Jugendliche des Clementine Kinderhospitals in Frankfurt, das Team verabschieden.
Die Strecke führt das Team über Würzburg, wo sie von Kollegen der Universitätskinderklinik empfangen werden. Die Benefizfahrt für die „Initiative für das rheumakranke Kind e. V“ funktioniert nur dank zahlreicher Unterstützer. Diese sind: Mercure Hotel Frankfurt – Würzburg – Stuttgart, VW Jacobs Aachen, Chugai, AccorHotels, Sobi, UMC Utrecht und Schreinerei & Fensterbau Brammertz. „Wir danken unseren Sponsoren herzlich für ihre finanzielle und logistische Hilfe, von der unsere kleinen Patienten direkt profitieren werden“, betont Prof. Tenbrock. Für ihn ist diese Aktion nicht neu, bereits im letzten Jahr hat er kräftig in die Pedale getreten. Die Tour führte ihn und sechs Kollegen von Utrecht nach Genua. Mit dem damals gesammelten Betrag wird an der Uniklinik RWTH Aachen geforscht und derzeit eine Publikation vorbereitet.

Weitere Infos zur Tour und zu Spendemöglichkeiten erhalten Sie unter: http://www.ucanr4a.eu/de/bicycle/.

Med.-Klinik III: Führendes Projekt für den Alpha-1-Antitrypsinmangel

Junge herausragende Forscher und Forschungsideen – die AG Junge Gastroenterologie prämierte im Rahmen der JUGA Summer School 2017 in Berlin drei Studienideen. Eine davon ist die von Dr. Karim Hamesch aus der Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen.

Sein Fokus liegt auf einer multizentrischen Evaluation der Entwicklung einer Lebererkrankung bei Patienten mit einer Mutation des Alpha1-Antitrypsin-Gens. Darüber hinaus wurde die Studienskizze für das Studiensiegel der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten ausgewählt. Im Vorfeld waren insgesamt über 20 Studienideen eingereicht worden.
Etwa zehn Prozent der Europäer tragen eine Mutation im Alpha1-Antitrypsin-Gen. Eine „schwere“ Mutation führt dabei zur Stoffwechselerkrankung Alpha1-Antitrypsin- Mangel. Das Team des Aachener Alpha1-Leberzentrums koordiniert auf europaweiter Ebene eine multizentrische Studie zur Evaluation der Lebererkrankung bei dieser Erbkrankheit. Weitere Informationen finden Sie auf www.alpha1-leber.de.

Dringend Blutgruppe 0 gesucht – jetzt spenden!

Es ist fast wie jedes Jahr, aber in diesem Jahr noch etwas akuter: Schon bevor die Sommerferien wirklich losgingen, wurden insb. die Vorräte der Blutgruppen 0 in den Blutbanken in NRW sehr knapp. Spendet am besten noch vor dem Urlaub – gerne auch in Gruppen, so wie es eine Aachener Versicherung gemacht hat:

Der 6. Juli stand bei der AachenMünchener ganz im Zeichen der Blutspende: Insgesamt 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen sich in den eigenen Räumlichkeiten am AachenMünchener-Platz für den guten Zweck piksen. Der Großteil tat gleich doppelt Gutes und spendete die Aufwandsentschädigung an die Stiftung Universitätsmedizin Aachen. Da sich der Vorstand des Versicherers dazu bereiterklärt hat, den erzielten Betrag zu verdoppeln, darf sich die Stiftung über eine Spende in Höhe von 2.250 Euro freuen.

„Ich bin sehr dankbar dafür, dass sich so viele Mitarbeiter der AachenMünchener dazu entschlossen haben, ihr Blut und im Anschluss sogar ihre Aufwandsentschädigung zu spenden. Wir erleben immer wieder, dass unsere Spenderinnen und Spender nicht entlohnt werden wollen. Die gute Tat steht eindeutig im Vordergrund. Immerhin kann eine Blutspende bis zu drei Leben retten“, betont Dr. med. Gabriele Hutschenreuter, Leiterin der Transfusionsmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen.

„Wir freuen uns, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer AachenMünchener die Blutspendeaktion so zahlreich unterstützt haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende der AachenMünchener, Christoph Schmallenbach. „Mein Dank gilt allen Beteiligten sowie den Organisatoren der Aktion, an der wir uns auch zukünftig gerne beteiligen werden.“

Der vom Vorstand und den Mitarbeitern der AachenMünchener gespendete Betrag kommt dem Projekt „Micro-Schlucksonde“ der Stiftung Universitätsmedizin Aachen zugute. Dabei handelt es sich um ein Gerät für den Herz-Ultraschall bei Früh- und Neugeborenen. Mit ihrem extrem kleinen Durchmesser macht die Micro- Schlucksonde risikoreiche, jedoch lebensrettende Eingriffe auch bei sehr kleinen Babys noch sicherer. Die Kosten für das Gerät belaufen sich auf insgesamt 25.000 Euro.

Die Kooperationspartner freuen sich auf den nächsten Blutspendeaußentermin, der am 9. November 2017 stattfinden wird.

Alle Infos und Öffnungszeiten finden Interessierte auf der Website: www.wir-teilen-blut.de.

Doktorarbeit Med.-Klinik III: Prozess- und Prozesskostenanalyse in der Intensivmedizin

Die Medizinische Klinik III, Bereich Internistische Intensivmedizin, sucht ab dem 01.05. eine/einen Doktoranden der Medizin, der insbesondere auch Interesse an ökonomischen und strukturellen Fragen in der deutschen Medizin Interesse hat. Neben fundierten Wissen in der Medizin (Basisprüfung „sehr gut“ oder „gut“) erwarten die Ausschreibenden der Arbeit fundierte Kenntnisse in allen Microsoft Office-Programmen und idealerweise auch in SPSS.

Konkret sollen die typischen Prozesse auf den internistischen Intensivstationen definiert, analysiert und berechnet werden. Nach Zuordnung zu den wichtigsten Krankheitsbildern soll herausgearbeitet werden, wie sich deren Behandlung wirtschaftlich auf eine Klinik auswirkt.

Die Arbeit sollte das Freisemester enthalten, kann aber auch in späteren Studienabschnitten angefangen werden. Idealerweise besteht dann die Bereitschaft, alle Tertiale des PJ an der Uniklinik zu absolvieren, da dann auch die Betreuung sehr eng sein kann.

Interessenten können sich gerne melden bei jbruensing@ukaachen.de!

Betreut wird die Arbeit durch die Arbeitsgruppe Internistische Intensivmedizin der Med.-Klinik III unter der Leitung von PD Dr. med. Alexander Koch, MHBA sowie Dr. med. Jan Brünsing.

Gewinnspiel März: 3×2 Karten für Comedy im Apollo Aachen

Man kann nicht immer nur lernen und im Hörsaal abgammeln… Man kann aber auch nicht immer nur zum Party machen ins Apollo auf der Pontstrasse, obwohl das natürlich schon richtig gut ist. Das Apollo bietet jetzt noch viel mehr. Die neue Stand-Up-Comedy Liveshow #STÄBUP– ein Erfolg aus Köln – kommt jetzt nach Aachen.

Der Comedian und Moderator Simon Stäblein moderiert und serviert drei richtig lustige Kollegen. Eine Bühne, ein Mikrofon und geiles Publikum – mehr braucht man nicht, für Stand-Up Comedy at it’s best. Da kommt ihr ins Spiel: Gewinnt mit Medizineraachen.de 3x 2 Freikarten. Wie? Ganz einfach Mail an gewinnspiel@mediziner-aachen.de mit eurem Namen und die Facebook-Veranstaltung vom Apollo liken und die Person markieren, mit der ihr gratis dabei sein wollt:  Klick zum Link!

Viel Erfolg! Die Gewinner werden am 01.04. von uns informiert und erhalten die Karten im Klinikum oder direkt im Apollo.

Das EKG im Stäbchen…

Vorhofflimmern ist die häufigste therapiebedürftige Herzrhythmusstörung. In Deutschland leben rund zwei Millionen Menschen mit Vorhofflimmern. Betroffene Patienten haben ein bis zu fünfmal höheres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Ist das Vorhofflimmern erkannt, kann dem Schlaganfall durch eine medikamentöse Behandlung sehr effektiv vorgebeugt werden. Bei einem Drittel der Patienten tritt Vorhofflimmern jedoch unbemerkt auf, weshalb die Herzrhythmusstörung häufig erst nach einem stattgehabten Schlaganfall diagnostiziert wird. In Aachen haben Wissenschaftler und Ärzte der Uniklinik RWTH Aachen daher gemeinsam mit dem Apothekerverband Aachen e. V. und unter der Schirmherrschaft von Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp die Initiative „Aachen gegen den Schlaganfall“ ins Leben gerufen, um herauszufinden, ob ein breites Screening älterer Patienten hilfreich ist, die Schlaganfallrate durch unentdecktes Vorhofflimmern zu reduzieren. Es ist bundesweit die erste Studie dieser Art.
„Vorhofflimmern ist ein Risikofaktor für einen Schlaganfall, aber es wird häufig zu spät entdeckt. Uns ist daher wichtig, unentdecktes Vorhofflimmern früh zu diagnostizieren und so Patienten vor einem Schlaganfall zu schützen. Das ist das Ziel unserer Initiative ‚Aachen gegen den Schlaganfall‘“, erklärt Univ.-Prof. Dr. med. Nikolaus Marx, Direktor der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin (Medizinische Klinik I) an der Uniklinik RWTH Aachen. Das interdisziplinäre Studienteam besteht neben den Aachener Kardiologen vonseiten der Uniklinik RWTH Aachen aus Ärzten und Wissenschaftlern der Klinik für Neurologie und dem Lehrgebiet Allgemeinmedizin. Als Schirmherr für die Initiative fungiert Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Wir freuen uns sehr, dass wir solch eine große Unterstützung der Stadt Aachen erhalten. Das zeigt einmal mehr, wie bedeutsam unsere Studie für die Städteregion ist“, so Prof. Marx. Für Oberbürgermeister Marcel Philipp eine Selbstverständlichkeit: „Ich habe die Schirmherrschaft über diese Aktion sehr gerne übernommen, weil das gesetzte Ziel so sinnvoll und vielversprechend ist. Wenn es dem Studienteam der Uniklinik RWTH Aachen gemeinsam mit dem Apothekerverband Aachen mit ihrem Forschungsvorhaben gelingt, mehr Menschen vor dem Schlaganfall zu bewahren, bin ich gerne dabei. Dann rufe ich mit großer Überzeugung die Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren dazu auf, sich diesem kurzen und schmerzlosen Test zu unterziehen, um sich selbst zu schützen.“

Kooperation mit Apotheken in Aachen und der Städteregion

Neben der Stadt Aachen ist ebenfalls der Apothekerverband Aachen e. V. an dem Projekt beteiligt. Zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker aus Aachen und der Städteregion sind im Rahmen der Studie erste Ansprechpartner für Interessierte und führen in rund 90 teilnehmenden Apotheken die Testung auf Vorhofflimmern durch. „Die öffentlichen Apotheken gewährleisten mit kompetenter Beratung die wohnortnahe Arzneimittelversorgung und leisten im Gegensatz zum Versandhandel auch regelmäßig Nacht- und Notdienste. Weil uns die Gesundheit der Bevölkerung am Herzen liegt, ist es selbstverständlich, dass wir auch bei dieser Präventionskampagne dabei sind“, so Apothekerin Gabriele Neumann, Vorsitzende des Apothekerverbandes Aachen. „Es ist toll, dass unser regionaler Großhändler

Otto Geilenkirchen die Apotheken bei dieser Aktion öffentlichkeitswirksam mit Radiowerbung unterstützt.“

Hinweis auf Vorhofflimmern in nur einer Minute

Im Rahmen der regional angelegten Studie soll mittels einer Pulsmessung durch einen EKG-Stab in den teilnehmenden Apotheken in Aachen und der Städteregion bei allen Personen im Alter ab 65 Jahren ein bislang nicht diagnostiziertes (asymptomatisches) Vorhofflimmern aufgedeckt werden. Großer Vorteil der Studie ist die sehr unkomplizierte Teilnahme für Interessierte. Die Testung auf Vorhofflimmern mittels EKG-Stab dauert lediglich eine Minute; die Teilnehmer müssen den Stab dabei nur ruhig in den Händen halten. Bei der geplanten Studie handelt es sich um eine vorausschauende offene Studie, um weitere Erkenntnisse über eine Erkrankung oder einer neuen Behandlungsmethode zu gewinnen. Ziel ist es, durch ein breites Screening in Apotheken herauszufinden, wie hoch die Häufigkeit von neu erkanntem Vorhofflimmern ist. Insgesamt sollen circa 90 Apotheken des Aachener Stadtgebiets rund 6.000 Probanden in diese Studie einschließen.

Teilnehmer gesucht

Personen ab 65 Jahren können sich vom 16. bis 28. Januar in 43 teilnehmenden Apotheken in Aachen und vom 13. bis 25. Februar in 45 Apotheken in der Städteregion testen lassen und damit einen Hinweis auf Vorhofflimmern erhalten.

Alle Informationen zum Studienablauf, Datenschutzfragen und häufig gestellte Fragen finden Interessierte auf der Website der Initiative: www.aachen-gegen-den-schlaganfall.de

Infoveranstaltung am 24. Januar

Am Dienstag, den 24.01.2017, findet um 18:00 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ eine Informationsveranstaltung zum Thema im forum M der Mayerschen Buchhandlung statt.

Neujahrs-Bilderrätsel auf medizineraachen.de

Genug gefeiert, das Lernen geht weiter. Aber man kann ja nicht nur lernen. Deswegen, zur Auflockerung der Klausur-Vorbereitungen und etwas Entspannung, wären doch 29° C Wasser-Temperatur im Solebecken und 90° trockene Hitze in der finnischen Sauna nicht schlecht, oder?

Wir verlosen einen 30 EUR Gutschein für die Carolus-Thermen in unserer Kurstadt Bad Aachen. Aber nicht ganz für lau: Wir wollen wissen, was unser kleines Rätselbild zeigt. Ein kleiner Tipp: Das erfolgreiche Absolvieren des Systemblocks Blut+Abwehr kann hilfreich sein! Welchen Begriff suchen wir.

Schickt eure Lösung bis zum 24.01. an
gewinnspiel@mediziner-aachen.de! Der Gutschein kann dann am 25.01. in der Uniklinik in Empfang genommen werden. Viel Spaß und viel Glück!